🃏 Deutsche Einzelmeisterschaft: John Stopfkuchen schreibt Vereinsgeschichte! 🔥🏆

Was für ein Wochenende. Was für ein Auftritt. Was für ein Ausrufezeichen für die Vier Wenzel Flöha/Erdmannsdorf.

Bei der Deutschen Einzelmeisterschaft wurde über zwei Spieltage hinweg in insgesamt 8 Serien um jeden Punkt, jedes Spiel und jede Platzierung gekämpft. Wer hier antritt, gehört bereits zur nationalen Skat-Elite. Wer hier über acht Serien hinweg ganz vorne mitspielt, braucht Können, Nervenstärke, Konzentration – und den absoluten Willen, sich gegen ein riesiges Teilnehmerfeld durchzusetzen.

Für die Vier Wenzel gingen bei den Herren John Stopfkuchen und Kurt Drechsel an den Start. Bei den Senioren vertrat Eckhard Schröder unseren Verein. Schon diese Qualifikation ist für alle drei ein starkes sportliches Zeichen und macht unseren Verein stolz.

Doch einer setzte an diesem Wochenende das ganz große Ausrufezeichen:

John Stopfkuchen. 🃏🔥

John Stopfkuchen mit sensationeller Leistung unter Deutschlands Besten 🚀

Im Herrenfeld mit 181 Teilnehmern spielte John eine Deutsche Einzelmeisterschaft, die aus Sicht der Vier Wenzel lange in Erinnerung bleiben wird.

Von der ersten Serie an war klar: John ist nicht nur dabei. John ist mittendrin im Kampf um die Spitze. Bereits nach Serie 1 stand er auf einem starken 11. Platz. Viele wären damit zufrieden gewesen. John nicht. Er legte nach, spielte sich weiter nach vorn und stand nach Serie 2 bereits auf einem herausragenden 3. Platz.

Spätestens ab diesem Moment war klar: Hier geht es nicht nur um eine gute Platzierung. Hier geht es um ein echtes Spitzenergebnis auf deutscher Ebene.

Nach Serie 3 lag John weiterhin stark auf Platz 7. Danach folgte ein Lauf, der für unseren Verein schlicht außergewöhnlich war: Platz 2, Platz 3, Platz 3, Platz 5 im weiteren Turnierverlauf. John hielt sich nicht irgendwie oben – er behauptete sich Serie um Serie in der absoluten Spitzengruppe der Deutschen Einzelmeisterschaft.

John Stopfkuchen – Herren, 181 Teilnehmer
Gesamtpunkte: 9.285 Punkte (83:7:53)

Endstand: sensationeller 5. Platz 🏆

Am Ende steht ein Ergebnis, das man kaum hoch genug bewerten kann:
5. Platz bei der Deutschen Einzelmeisterschaft der Herren. Unter 181 Teilnehmern.

Das ist keine Momentaufnahme. Das ist keine einzelne starke Serie. Das ist ein über zwei Tage erkämpftes Spitzenergebnis auf nationaler Bühne. John hat die Farben der Vier Wenzel Flöha/Erdmannsdorf nicht nur vertreten – er hat sie ganz weit nach oben getragen. 🔥

Der bittere Moment: Ein Spiel zwischen Podest und Platz 5

Und dennoch bleibt dieser eine Moment, der zeigt, wie dramatisch Skat sein kann.

In Serie 7 spielte John einen Null-Ouvert mit Ass zu viert. Ein Spiel mit einer theoretischen Siegchance von rund 93 %. In fast allen Fällen geht dieses Spiel durch. In fast allen Fällen wäre es der nächste große Schritt Richtung Podest gewesen.

Doch an diesem Tag stellte sich das Spiel gegen ihn. Die Farbe stand ausgerechnet zu viert dagegen.

Ein einziges Spiel. Eine einzige Verteilung. Ein einziger Moment.

Und genau dieser Moment verhinderte wohl das ganz große Podest. Wäre dieses Spiel gewonnen worden, hätte John nach derzeitigem Stand einen brutal starken 3. Platz in der Gesamtwertung erreichen können.

Das macht den 5. Platz nicht kleiner – im Gegenteil. Es zeigt, wie nah John an der absoluten Spitze war. Er war nicht irgendwo in Schlagdistanz. Er war mittendrin. Er spielte um die Medaillen mit. Er zwang die deutsche Spitze, auf ihn zu schauen.

Ein Ergebnis für John – und ein Signal für den ganzen Verein

Dieser 5. Platz ist ein persönlicher Riesenerfolg für John. Aber er ist auch mehr als das.

Er ist ein Signal für unseren Verein.

Die Vier Wenzel Flöha/Erdmannsdorf stehen nicht nur regional und in den Mannschaftswettbewerben für starken Skat. Wir können auch auf deutscher Ebene ganz vorn mitspielen. John hat mit dieser Leistung gezeigt, was möglich ist, wenn Qualität, Erfahrung, Ruhe und Wille zusammenkommen.

Solche Ergebnisse entstehen nicht zufällig. Sie sind das Ergebnis von jahrelanger Spielpraxis, Leidenschaft und der Bereitschaft, sich immer wieder mit den Besten zu messen. Genau dafür steht unser Verein.

John hat an diesem Wochenende nicht nur Punkte gesammelt.
Er hat ein Stück Vereinsgeschichte geschrieben. 🏆🃏

Kurt und Eckhard ebenfalls auf deutscher Bühne vertreten 👏

Neben John hatten auch Kurt Drechsel und Eckhard Schröder die Farben der Vier Wenzel bei der Deutschen Einzelmeisterschaft vertreten.

Kurt startete im Herrenfeld mit 181 Teilnehmern und erreichte am Ende mit 7.422 Gesamtpunkten den 97. Platz.

Eckhard trat bei den Senioren in einem Feld von 85 Teilnehmern an. Gespielt wurden dort Serien mit 40 Spielen. Er erzielte insgesamt 5.303 Punkte und belegte am Ende den 67. Platz.

Auch wenn John an diesem Wochenende das große sportliche Ausrufezeichen setzte, ist auch die Teilnahme von Kurt und Eckhard stark einzuordnen. Wer bei einer Deutschen Einzelmeisterschaft am Tisch sitzt, hat sich diese Bühne vorher verdient. Beide haben unseren Verein würdig vertreten und sich der nationalen Konkurrenz gestellt. 🃏

Fazit: Ein Wochenende, das bleibt

Die Deutsche Einzelmeisterschaft war für die Vier Wenzel ein Turnier mit besonderer Bedeutung.

Kurt Drechsel und Eckhard Schröder haben unseren Verein würdig auf deutscher Ebene vertreten. Und John Stopfkuchen hat mit seinem sensationellen 5. Platz ein Ergebnis erzielt, das man im Verein nicht so schnell vergessen wird.

9.285 Punkte. Platz 5 von 181 Teilnehmern. Ganz nah am Podest.

Das ist Skat auf höchstem Niveau.
Das ist ein starkes Zeichen für unseren Verein.
Das ist ein Ergebnis, auf das die Vier Wenzel Flöha/Erdmannsdorf stolz sein können.

Herzlichen Glückwunsch, John, zu dieser herausragenden Deutschen Einzelmeisterschaft – und ebenso Glückwunsch an Kurt und Eckhard zur Teilnahme auf deutscher Bühne.

Vier Wenzel – mit Herz, Klasse und Kampfgeist auf deutscher Ebene. 🃏🔥🏆

🃏 Neues Mitglied bei den Vier Wenzel: Armin Lörzer aus Flöha

Die Vier Wenzel Flöha/Erdmannsdorf dürfen ein neues Mitglied in ihren Reihen begrüßen: Armin Lörzer aus Flöha. 👏🃏

Armin ist Inhaber einer Dachdeckerfirma und nutzt nun seinen wohlverdienten Ruhestand unter anderem dafür, sein Skatspiel weiter zu verbessern. Ganz ohne Druck – aber natürlich mit klarer Zielstellung: In den Saunapausen mit seinen Jungs künftig noch besser auftrumpfen zu können. 😄♠️

Aus der lockeren Runde soll nun aber mehr werden. Armin möchte auch im aktiven Skatsport Fuß fassen und sich Schritt für Schritt an den Wettkampfbetrieb herantasten. Genau dafür ist unser Verein der richtige Ort: regelmäßige Clubabende, erfahrene Spieler, ehrlicher Austausch am Tisch und natürlich jede Menge Skatpraxis.

Wir freuen uns sehr, dass Armin den Weg zu den Vier Wenzel gefunden hat. Mit seiner offenen Art passt er hervorragend in unseren Verein – und wer weiß: Eine Idee, welche Mannschaft er künftig unterstützen könnte, haben wir intern natürlich schon. 😉
Ob er damit dann eher sportlich gefördert oder direkt ins kalte Wasser geworfen wird, bleibt abzuwarten. 😄

Lieber Armin, herzlich willkommen bei den Vier Wenzel!
Wir wünschen dir viel Freude im Verein, immer ein gutes Blatt und natürlich starke Karten für die nächste Saunarunde. 🃏🔥

Was für ein Wochenende: Aufstieg, Abstieg, Angriffslust – Vier Wenzel mit vollem Skatherz unterwegs 🃏🔥

Am vergangenen Wochenende stand für unsere Mannschaften ein echter Skat-Großkampftag auf dem Programm. Während unsere 1. und 2. Mannschaft zum gemeinsamen zentralen Doppelspieltag der 2. Bundesliga Staffel Süd nach Bad Hersfeld reisten, trat unsere 3. Mannschaft zum 4. Spieltag der Landesliga Chemnitz / Zwickau vor heimischer Kulisse an.

Die Ausgangslagen hätten unterschiedlicher kaum sein können:

Unsere 1. Mannschaft kämpfte um den direkten Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga.
Unsere 2. Mannschaft stemmte sich mit allem, was sie hatte, gegen den Abstieg.
Unsere 3. Mannschaft wollte weiter wichtige Punkte sammeln, um den Anschluss an die Aufstiegsplätze nicht zu verlieren.

Kurz gesagt: Es ging um alles, was diesen Verein ausmacht – Ehrgeiz, Kampfgeist, Zusammenhalt und die Bereitschaft, bis zum letzten Spiel alles auf den Tisch zu legen. 💪♠️

1. Mannschaft: Wort gehalten – direkter Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga! 🚀🏆

Für unsere 1. Mannschaft war die Ausgangslage vor dem finalen Doppelspieltag alles andere als komfortabel. Vor dem 4. Spieltag stand lediglich Tabellenplatz 5 zu Buche. Der Rückstand auf die Thermalbad-Buben Bad Emstal und die Keinohrbuben Nürnberg war ordentlich. Wer zu diesem Zeitpunkt noch ganz nach oben wollte, brauchte nicht nur gute Serien, sondern ein echtes Ausrufezeichen.

Und genau dieses Ausrufezeichen setzte unsere Erste am Samstag.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, viel Konzentration und dem klaren Willen, sich nicht vorzeitig aus dem Aufstiegsrennen zu verabschieden, wurden alle drei Serien gewonnen. 9:0 Wertungspunkte. Mehr geht nicht. Ein perfekter Spieltag zum perfekten Zeitpunkt. Damit schob sich unsere 1. Mannschaft auf Tabellenplatz 2 vor und brachte sich für den finalen Sonntag in eine deutlich bessere Ausgangsposition.

Am Sonntag ließ unsere Erste dann überhaupt nichts mehr anbrennen. Direkt die ersten beiden Serien wurden gewonnen. Damit war der große Traum bereits vorzeitig Realität:

Direkter Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga! 🥳🃏

Doch wer unsere Mannschaft kennt, weiß: Aufhören war keine Option. In der dritten Serie kamen noch einmal 2:1 Wertungspunkte hinzu. Am Ende stand nicht nur der Aufstieg, sondern sogar Platz 1 in der 2. Bundesliga Staffel Süd.

Das ist mehr als nur ein sportlicher Erfolg. Das ist ein klares Signal. Der Abstieg im Vorjahr war schmerzhaft, aber er hat diese Mannschaft nicht gebrochen. Im Gegenteil: Sie hat Wort gehalten. Der direkte Wiederaufstieg wurde nicht nur als Ziel formuliert, sondern mit Nachdruck, Qualität und Nervenstärke umgesetzt.

Bundesliga war kein Ausrutscher. Vier Wenzel ist zurück. ♠️🔥

2. Mannschaft: Gekämpft bis zum Schluss – am Ende entscheidet ein bitteres Finale

Für unsere 2. Mannschaft ging es in Bad Hersfeld um den Klassenerhalt. Bereits bei der Anreise war klar, dass es eine schwere Aufgabe werden würde. Tabellenplatz 14 mit mageren 10:17 Wertungspunkten war keine gute Ausgangslage. Der Druck war groß, die Konkurrenz eng beieinander und der Spielraum für Fehler äußerst gering.

Leider verbesserte sich die Situation nach dem 4. Spieltag nicht entscheidend. Somit war klar: Am Sonntag musste nahezu alles zusammenlaufen. Eigene Punkte, passende Ergebnisse der direkten Konkurrenten und starke Nerven bis zum letzten Spiel.

Vor der letzten Serie war tatsächlich noch alles offen. Drei Punkte mussten her. Gleichzeitig mussten die direkten Gegner im Abstiegskampf mitspielen. Zwischenzeitlich sah es sogar so aus, als könnte das große Ziel noch erreicht werden. Unsere Zweite stand zeitweise auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz.

Doch Skat kann hart sein. Sehr hart.

Im letzten Drittel der entscheidenden Serie lief dann nahezu alles gegen uns. Was zwischenzeitlich noch greifbar schien, rutschte Stück für Stück aus den Händen. Am Ende stand Platz 14 – und damit der Abstieg.

Das ist bitter. Ohne Frage. Aber auch hier gilt: Diese Mannschaft hat sich nicht aufgegeben. Sie hat bis zur letzten Serie gekämpft, gehofft und alles versucht. Manchmal reicht es am Ende trotzdem nicht.

Für die kommende Saison gibt es nun ein klares Vorbild im eigenen Verein: unsere 1. Mannschaft. Sie hat gezeigt, wie man nach einem Rückschlag reagiert. Nicht jammern, nicht hadern, sondern neu angreifen und direkt wieder hoch.

Genau das muss nun auch für unsere 2. Mannschaft der Anspruch sein. Kopf hoch, Wenzel-Brust raus – nächstes Jahr wird wieder angegriffen. 💪🃏

3. Mannschaft: Wichtige Punkte im Aufstiegsrennen gesammelt

Auch unsere 3. Mannschaft war am Wochenende gefordert. Beim 4. Spieltag der Landesliga Chemnitz / Zwickau ging es darum, weiter Punkte zu sammeln und den Anschluss an die Aufstiegsplätze nicht zu verlieren.

In Serie 1 wurde es direkt spannend. Nach der Einwechslung von Ben Werner konnten im letzten Spiel noch die wichtigen 2 Wertungspunkte gesichert werden. Genau solche Situationen zeigen, wie eng es in der Liga zugeht und wie wichtig jeder einzelne Punkt sein kann.

Für Serie 2 war der Plan klar: Drei Punkte mussten her.

Leider lief bei Marcel Hofmeyer an diesem Tag gar nichts zusammen. Trotzdem blieb die Mannschaft stabil und holte am Ende solide 4:2 Wertungspunkte. Kein überragendes Ergebnis, aber wichtige Punkte, um weiter im Rennen zu bleiben.

Damit ist vor dem letzten Spieltag am 12.09.2026 weiterhin alles möglich. Jetzt heißt es: volle Offensive. Alles auf Angriff. Entweder direkt aufsteigen oder zumindest die Hoffnung auf einen der besten dritten Plätze erhalten.

Die Aufstiegsregelung macht deutlich, dass weiterhin jeder Punkt zählen kann:

Aus den Staffeln 1 bis 26 steigen jeweils 2 Mannschaften auf. Das ergibt 52 Plätze.
Dazu kommen die besten 10 Drittplatzierten der 15 Staffeln mit 15 oder 16 Mannschaften.
Außerdem steigen die Erstplatzierten der Staffeln S1 und S2 auf.

Damit ergeben sich insgesamt 64 Aufstiegsplätze in die Oberliga.

Für unsere Dritte ist die Aufgabe damit klar: Am letzten Spieltag muss alles auf den Tisch. Keine Rechnerei, kein Zaudern, kein Verwalten. Angreifen, Punkte holen und schauen, was am Ende möglich ist. 🔥♣️

Fazit: Ein Wochenende voller Emotionen für Vier Wenzel

Dieses Wochenende hatte alles, was den Mannschaftssport im Skat ausmacht: Triumph, Enttäuschung, Spannung, Kampfgeist und echte Vereinsidentität.

Unsere 1. Mannschaft krönt eine starke Saison mit dem direkten Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga und dem Staffelsieg in der 2. Bundesliga Süd.
Unsere 2. Mannschaft muss den bitteren Gang nach unten antreten, hat aber bis zum Schluss gekämpft und kann sich nun am Weg unserer Ersten orientieren.
Unsere 3. Mannschaft bleibt im Rennen um den Aufstieg und wird am letzten Spieltag noch einmal alles investieren.

Vier Wenzel lebt. Vier Wenzel kämpft. Vier Wenzel kommt wieder.

Und eines ist sicher: Dieses Wochenende wird im Verein noch lange Gesprächsthema bleiben. 🃏❤️

Kurtis Erfahrungsbericht vom Ligawochenende

Fast wie im Märchen, so kam mir das Happyend am Ende des vergangenen Ligawochenendes vor. Genauer gesagt war die gute Fee bereits nach Serie 5 wachgeküsst, der Frosch zurück in den Brunnen gesprungen und die böse Hexe zurück hinter den sieben Bergen verschwunden.

Nach dem unglaublichen fünften Dreier in Folge waren wir zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr von einem Aufstiegsplatz zu verdrängen und konnten die sechste und letzte Serie des Wochenendes und den direkten Wiederaufstieg einfach nur noch in vollen Zügen genießen.

Los ging die buchstäblich wilde Fahrt am Freitag bei mir zuhause im Mannschaftsbus. Zusammen mit Hofi und Andy starteten wir zu sechst von mir aus Richtung Bad Hersfeld. Strategiebesprechung unterwegs: 15 Punkte müssen her. Ziel für Samstag: mindestens 7. Beschluss: einstimmig.
Der Samstag kommt und wir holen tatsächlich ein 9:0. Wir waren zurück im Rennen, auch weil Bad Emstal keinen guten Tag erwischte und gegen unsere Zweite nicht über ein 4:5 hinauskam. In der Luft lag eine Stimmung voller positiver Anspannung, Fokus, Vorfreude auf den Sonntag. Wir waren punktgleich mit dem 2. Platz und hatten das Gefühl, dass da was geht. Nach dem gemeinsamen Abendessen bin ich nach kurzem Saunagang schlafen gegangen, um die Akkus aufzuladen und für das
Finale am Sonntag top fokussiert zu sein. Das hat sich gelohnt. Und wie.

Es beginnt die erste Serie am Sonntag und wir sind nach kurzer Zeit kilometerweit hinten. Ich glaube zur Hälfte waren es über 1500 Punkte auf 2 und auf 3 Wertungspunkte. Benny schießt das 2:2 und steht zur Halbzeit auf -20. Kurzes Gespräch mit Torsten, der als Einwechsler zur Verfügung stand, danach die Entscheidung: Benny spielt weiter. Okay, dachte ich. Er ist gut gelaunt wie immer und sagt jetzt fröhlich Grand an. Der wird schon noch 1000 machen…. 32. Spiel bei mir am Tisch. Ich stehe auf ca. 750. Wir sind noch immer 1300 Punkte hinten. Da kommt Benny in Saturdaynight-Stimmung an meinen Tisch getanzt und sagt lautstark und für jeden hörbar: „Kurti, ich hab ein gutes Gefühl, wir machen jetzt noch 3 Punkte.“ Die andern am Tisch gucken, als wäre er nicht ganz zurechnungsfähig oder leicht verwirrt. Sie schmunzeln leicht betreten und es geht weiter.

Und dann kommen Kurtis 10 Minuten. Ich weiß nicht warum und woher sie plötzlich kamen, aber sie kamen. Die Buben. Von links, von rechts, von vorne, hinten, oben, unten. Grand, Grand, Grand, Grand, Grand. Einer gigantischer und teurer als der andere. 16 Spiele und 1200 Punkte später hatte ich plötzlich eine 1900 auf der Liste stehen, Benny aus -20 noch 900 gemacht und wir hatten nun mit 4900 Punkten sogar Sigmaringen noch überholt, die mit 4600 Punkten eine wirklich sehr starke Serie spielten. Zur Krönung des ganzen fallen zeitgleich in dieser Serie in den anderen Rigen unsere direkten Konkurrenten Nürnberg und Bad Emstal auf 0:3 zurück.

Jackpot! Absolut irre! Aber so ist das halt manchmal. Wenns dran ist, ist es eben dran und man muss die Feste halt feiern, wie sie fallen. Die fünfte Serie haben wir von Beginn an noch einmal hochkonzentriert bis zu Ende gespielt. Dann war klar: Wir holen die drei Punkte und die anderen können uns nicht mehr abfangen. Ich hatte kurz mit den Tränen gekämpft. Nach dem bitteren Abstieg letztes Jahr und den langen und harten Monaten der Fehleranalyse und der langen Suche nach neuer Zuversicht war das ein so hochemotionaler Moment für mich, dass ich mich kurz sammeln musste. Dann realisierte ich, dass wir es tatsächlich geschafft hatten. Wir hatten von Platz 5 kommend einen Rückstand von 5 Wertungspunkten egalisiert, einfach weggepustet und waren direkt wieder aufgestiegen.

Der Staffelsieg mit sogar 3 Punkten Vorsprung nach Serie 6 war dann am Ende der I-Punkt nach einer 17:1-Kanonade am Wochenende. Logisch, dass im Mannschaftsbus auf der Heimreise gebührend gefeiert wurde. Ich bin super stolz auf uns als Team, nach der Niederlage letztes Jahr so zurückzukommen und hoffe, dass wir unsere nächste Bundesligasaison erfolgreich und mit vollem Fokus gestalten können.

🃏 DSJM 2026: Vier Wenzel-Nachwuchs mit deutschem Meistertitel! 🏆

Am 23. und 24. Mai 2026 fanden in Kassel die Deutschen Schüler- und Jugendmeisterschaften der DSJM statt. Für die Vier Wenzel Flöha/Erdmannsdorf e.V. war es ein ganz besonderes Wochenende, denn unser Nachwuchs durfte sich auf großer Bühne mit den besten jungen Skatspielerinnen und Skatspielern Deutschlands messen. 🃏🔥

Mit dabei waren in der Konkurrenz Schülerinnen unsere jungen Wenzel-Mädels Annika Söllner, Nele Rödel und Helene Stopfkuchen. In der Konkurrenz der Jugendlichen traten Leonie Domke, Lennert Kämpfe und Julia Heilmann an.

Alle sechs Spieler/-innen sind Teil der Skat-AG am Roman-Herzog-Gymnasium in Schmölln, die durch unseren Vorsitzenden John Stopfkuchen im Rahmen der Jugend- und Nachwuchsarbeit einmal wöchentlich geleitet wird. Genau dort wird die Grundlage gelegt: Kartenverständnis, Spielfreude, Konzentration, Mut – und natürlich echte Wenzel-Mentalität. 💪🃏

Starker Auftakt bei den Schülerinnen 🚀

In der Einzelmeisterschaft wurden bei den Schülerinnen vier Serien gespielt – je nach Tischbesetzung mit 36 Spielen am 4er-Tisch beziehungsweise 27 Spielen am 3er-Tisch. Bei den Jugendlichen wurde im normalen Modus mit 48 beziehungsweise 36 Spielen gespielt.

Gleich zu Beginn setzten unsere Schülerinnen ein klares Ausrufezeichen. Nele Rödel startete mit starken 1.002 Punkten, dicht gefolgt von Helene Stopfkuchen, die mit 998 Punkten ebenfalls hervorragend in das Turnier fand. 🔥

In der zweiten Serie verloren unsere Mädels zwar etwas an Boden, doch in Serie drei zeigte Nele Rödel dann, was in ihr steckt: Mit insgesamt 2.723 Punkten und keinem einzigen verlorenen Spiel holte sie sich nach dem ersten Spieltag die Tabellenführung zurück. Eine richtig starke Leistung unter Meisterschaftsdruck. 👏

Auch Helene und Annika hielten sich weiter in der Spitzengruppe. Helene Stopfkuchen lag nach dem ersten Tag auf Platz 5, direkt vor Annika Söllner auf Platz 6. Damit gingen gleich alle drei Vier-Wenzel-Spielerinnen mit sehr guten Ausgangspositionen in den zweiten Tag. 🃏💙

Nele Rödel ist Deutsche Schülermeisterin! 🏆🇩🇪

Am zweiten Spieltag stand noch eine Serie auf dem Programm. Hier spielte Nele Rödel abgeklärt, konzentriert und verwaltete ihren Vorsprung souverän. Am Ende durfte sie sich völlig verdient Deutsche Schülermeisterin 2026 nennen. 🏆🃏🇩🇪

Ein riesiger Erfolg – für Nele persönlich, für unsere Nachwuchsarbeit und natürlich für die gesamten Vier Wenzel.

Auch Annika Söllner und Helene Stopfkuchen können mit ihren Platzierungen absolut zufrieden sein. Mit Platz 5 und Platz 6 in ihrer Konkurrenz zeigten beide eine solide und respektable Leistung auf deutscher Ebene. Das ist keine Selbstverständlichkeit und verdient große Anerkennung. 👏💪

Mannschaftswettbewerb: Lehrgeld gehört dazu 🃏

In der anschließenden Mannschaftsmeisterschaft über zwei Serien lief es für unsere Schülerinnen dann leider nicht ganz wie erhofft. Aufgrund zu vieler Verlustspiele – am Ende standen 64 gewonnene zu 19 verlorenen Spielen zu Buche – reichte es nur zu Platz 7.

Das ist aber kein Beinbruch. Gerade im Mannschaftswettbewerb zeigt sich, wie wichtig neben Spielstärke auch defensive Stabilität, Risikobewertung und mannschaftsdienliches Spiel sind. Daran kann und wird weiter gearbeitet. Erfahrung sammelt man nicht nur durch Siege, sondern auch durch solche Turniere. 🧠🃏

Schwieriges Wochenende bei den Jugendlichen

Bei unseren Jugendlichen lief es leider anders als erhofft. Hier schien das berühmte Quäntchen Glück komplett zu fehlen. Die Karten wollten einfach nicht zu unseren Spieler/-innen kommen, und wenn wenig Spielmaterial vorhanden ist, wird es auf diesem Niveau besonders schwer.

So blieben am Ende in der Einzelwertung leider nur die ernüchternden Plätze 28, 29 und 31. Auch in der folgenden Mannschaftsmeisterschaft konnte leider nur der letzte Platz erreicht werden.

Trotzdem gilt auch hier: Kopf hoch. Erfahrungen mitnehmen, weitermachen und beim nächsten Mal wieder angreifen. Gerade solche Meisterschaften sind wichtig, um zu lernen, sich weiterzuentwickeln und beim nächsten Start stärker zurückzukommen. 💪🃏

Nachwuchsarbeit trägt Früchte 🌱🃏

Dieses Wochenende hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig aktive Nachwuchsarbeit im Skatsport ist. Dass Spielerinnen aus unserer Skat-AG bei Deutschen Meisterschaften antreten und mit Nele Rödel sogar eine Deutsche Schülermeisterin stellen, ist ein starkes Zeichen.

Ein besonderer Dank gilt daher auch unserem Vorsitzenden John Stopfkuchen, der mit seiner wöchentlichen Arbeit am Roman-Herzog-Gymnasium in Schmölln jungen Menschen den Skatsport näherbringt und damit den Grundstein für solche Erfolge legt. 👏

Die Vier Wenzel gratulieren allen Teilnehmerinnen zu ihrem Einsatz, ihrem Mut und ihren Leistungen.

Ganz besonders gratulieren wir natürlich:

 

🏆 Nele Rödel – Deutsche Schülermeisterin 2026! 🏆

Stark gespielt, Nerven behalten, Titel geholt.
So geht Wenzel-Nachwuchs. 🃏🔥

🃏🔥 Mannschaft III zündet Wenzel-Feuerwerk am 3. Spieltag! 🔥🃏

Landesliga Staffel 9 Chemnitz/Zwickau – auswärts bei den Nichtraucher-Assen Chemnitz e.V.

Am 3. Spieltag der Landesliga Staffel 9 Chemnitz/Zwickau ging es für unsere Mannschaft III auswärts zu den Nichtraucher-Assen Chemnitz e.V. 🚗🃏

Die Ausgangslage war klar: Wer weiter im Rennen um die heiß begehrten Aufstiegsplätze bleiben will, muss auch auswärts liefern. 💪📈
Und unsere Dritte zeigte wieder einmal: Auch wenn der Start holpert, ein echter Wenzel gibt nicht auf! ❤️🖤🃏


😬 Serie 1: Schlechter Start, harte Schadensbegrenzung

Wiedermal starteten wir alles andere als optimal in die 1. Serie. Nach gut einem Drittel standen wir tatsächlich auf dem letzten Gruppenplatz. 📉🙈

Während Peter Köhler als Einziger solide in die Serie fand und die Wenzel-Fahne zunächst hochhielt 🏴‍☠️🃏, bekamen Frank Mühlberg und Marcel Hofmeyer so gut wie keine Spiele auf die Hand. Da kannst du dann schieben, drücken und hoffen – wenn nichts kommt, kommt nichts. 😅🃏

Auch bei Joachim Reichel lief es zunächst nicht rund. In Spiel 28 wurde er bei einem mageren Stand von 3:2 und 361 Punkten durch Ben Werner ausgewechselt. 🔁🧮

Am Ende dieser ersten Serie blieb nur noch Schadensbegrenzung. Mit Kampf, Geduld und etwas Wenzel-Trotz gelang immerhin noch der Sprung auf Platz 3 der Gruppe. 💪🃏
Das Ergebnis: 1:2 Wertungspunkte. Nicht schön, aber auch kein kompletter Einschlag. 😬📊

Bitter: Kein Spieler der Vier Wenzel kam in dieser Serie über die Marke von 1.000 Spielpunkten. Da war noch reichlich Luft nach oben. 🌬️⬆️

Für ordentlich Spannung sorgte die Konkurrenz: Der Skattreff Eppendorf e.V. konnte die Gastgeber der Nichtraucher-Asse Chemnitz e.V. tatsächlich noch mit sage und schreibe einem einzigen Spielpunkt überholen. 😳🫣
Am Ende hieß es 4.220 : 4.219. Ein Punkt Unterschied! 🧮🔥
Damit mussten die Gastgeber wichtige Wertungspunkte im Aufstiegskampf liegen lassen. Skat kann brutal sein. 🃏⚡


🔥 Serie 2: Erst wacklig, dann völlige Wenzel-Eskalation

Auch in die zweite Serie starteten wir zunächst ähnlich schlecht. Wieder lagen wir gleich zu Beginn hinten. 📉😬
Doch diesmal dauerte es nicht lange, bis die Wenzel-Maschine ansprang. Bereits nach rund zehn Spielen konnten wir den Spieß umdrehen. 🔄🃏

Und dann wurde gezündet. Richtig gezündet. 🚀🔥

Auch diesmal lief bei einem unserer Spieler nichts zusammen. Dieses Mal traf es Frank Mühlberg, bei dem wirklich gar nichts passen wollte. In Spiel 27 übernahm Ben Werner bei einem mageren Stand von 4:2 und 224 Punkten die Serie. 🔁🧮

Ben Werner spielte die Serie anschließend mannschaftsdienlich weiter und drehte sie noch auf 10:3 und 734 Punkte. Keine Glanzlichter für die Galerie, aber genau das, was die Mannschaft in diesem Moment brauchte. 💪🃏

Währenddessen brannten die anderen Wenzel ein echtes Skat-Feuerwerk ab. 🎆🃏🔥

Peter Köhler spielte eine absolute Wahnsinnsserie:
19:0 Spiele und brachiale 1.770 Punkte. 🧨🔥👑

Joachim Reichel meldete sich nach der ersten Serie eindrucksvoll zurück und haute mit
16:0 Spielen und starken 1.652 Punkten ebenfalls richtig einen raus. 💣🃏👏

Auch Marcel Hofmeyer lieferte stabil ab und steuerte wichtige
950 Punkte zum Mannschaftserfolg bei. 💪📊🃏

Diese Serie gewannen wir in der Gruppe rigoros mit 3:0 Wertungspunkten. ✅✅✅
Mit insgesamt 5.106 Spielpunkten und damit knapp 2.000 Punkten Vorsprung war das ein klares Ausrufezeichen an die Konkurrenz. 🚀📈🃏


💪 Am Ende: Stabiles 4:2 und weiter mitten im Rennen

Nach zwei völlig unterschiedlichen Serien stand am Ende ein wichtiges und stabiles 4:2 für unsere Mannschaft III zu Buche. 🃏✅

Damit bleiben die Vier Wenzel weiterhin auf Tabellenplatz 5. 📊
Und das Wichtigste: Die Chancen auf die begehrten Aufstiegsplätze sind weiterhin voll intakt. 🔥📈🏆

Dieser Spieltag hat einmal mehr gezeigt:
Unsere Dritte kann holprig starten, sie kann wackeln, sie kann leiden – aber sie fällt nicht um. 💪🖤❤️
Wenn die Wenzel einmal ins Rollen kommen, dann brennt der Tisch. 🃏🔥

Weiter geht’s, Männer! Gut Blatt! 🃏🍀🔥

Vier Wenzel mit VG-Hattrick

Boom! In der Verbandsgruppe Chemnitz sind wir Wenzel in diesem Jahr das unangefochtene Maß aller Dinge. Neben den Siegen bei der Einzelmeisterschaft und im Tandemwettbewerb konnte unser Verein nun auch den Bezirkstitel in der Mannschaftskategorie einfahren. Damit ist der VG-Hattrick in diesem Jahr perfekt.

In der Besetzung Sammy, André, Benny, Janet und Kurti ging unser Team am 25.04.2026 in Eppendorf an den Start. Da die VG-Mannschaftsmeisterschaft im Grunde nur eine Pflichtrunde ist, weil sich alle antretenden Teams für die Sachsenmeisterschaft qualifizieren, verkürzte man die Anzahl der Serien auf zwei. Dennoch zeigte unser Team von Beginn an den Siegeswillen, sich gegen insgesamt 8 andere Teams der Umgebung durchzusetzen und den VG-Pokal zu holen.

Mit einer sehr ordentlichen Leistung von 9.346 Punkten aus zwei Serien und einem Vorsprung von ziemlich genau 1000 Punkten auf den Zweitplatzierten Lichtenstein setzte unser Team damit ein weiteres Ausrufezeichen und unterstrich die eigenen Ambitionen, die laufende Saison weiterhin so erfolgreich wie möglich zu gestalten. Nun wartet mit der Sachsenmeisterschaft am 30.05.2026 die nächste spannende Hürde auf dem Weg nach Magdeburg. Antreten werden wir zur Zwischenrunde in Mügeln sogar mit zwei Mannschaften, da eine Vertretung als Titelverteidiger des Vorjahres automatisch qualifiziert ist.

Viel Erfolg weiterhin!! 🙂

 

 

Sächsische Einzelmeisterschaft: Zwei Wenzel fahren zur Deutschen Meisterschaft! 🏆🃏💚

Was für ein starkes Zeichen unserer Vier Wenzel auf sächsischer Ebene! Bei der diesjährigen Sächsischen Einzelmeisterschaft haben unsere Spieler wieder einmal gezeigt, was unseren Verein ausmacht: Leidenschaft, Kampfgeist, Nervenstärke und Zusammenhalt. 💚🖤🤍

Mit Kurt Drechsel bei den Herren und Eckhard Schröder bei den Senioren haben sich gleich zwei Wenzel für die Deutsche Einzelmeisterschaft qualifiziert. Ein großartiger Erfolg, auf den unser gesamter Verein stolz sein kann!🔥

Besonders beeindruckend war dabei der Weg von Kurt Drechsel. Der erste Spieltag mit den Serien 1 bis 4 begann alles andere als vielversprechend. Nach der 1. Serie mit nur 365 Punkten lag Kurt zunächst auf einem ernüchternden 104. Platz. Auch nach der 2. Serie mit 929 Punkten verbesserte er sich nur leicht auf Platz 92. Nach der 3. Serie mit 761 Punkten stand er sogar weiter nur auf Platz 94 und damit meilenweit von den begehrten 12 Qualifikationsplätzen entfernt. 😬

Doch genau in solchen Momenten zeigt sich, was in einem echten Wenzel steckt. 💪🃏
Aufgeben? Nicht mit Kurt Drechsel.

In der 4. Serie am Ende des ersten Spieltags zündete Kurt dann ein echtes Feuerwerk und spielte hammermäßige 2.148 Punkte. Mit dieser überragenden Serie katapultierte er sich schlagartig auf Platz 23 zurück ins Rennen. Plötzlich war wieder alles möglich. Genau solche Geschichten schreibt nur der Skat — und genau solche Geschichten schreiben nur Spieler mit Herz, Erfahrung und echtem Kampfgeist. 🔥🙌

Am zweiten Spieltag ging Kurt dann mit voller Entschlossenheit in die entscheidenden Serien 5 bis 7. Mit 1.085 Punkten in der 5. Serie arbeitete er sich bereits auf Platz 16 nach vorn. In der 6. Serie legte er mit starken 1.293 Punkten noch einmal eindrucksvoll nach und sprang sogar bis auf Platz 5. Spätestens jetzt war klar: Hier kämpft einer nicht nur mit, hier will einer zur Deutschen Meisterschaft.🏆

In der 7. und letzten Serie behielt Kurt die Nerven, spielte weitere 861 Punkte und brachte das Turnier mit einem starken 11. Platz sicher ins Ziel. Nach diesem mega schlechten Start ist das eine überragende Aufholjagd, wie man sie nicht alle Tage erlebt. Eine Leistung, die Respekt verdient und sinnbildlich für den unbändigen Willen unserer Vier Wenzel steht. 💚🖤🤍

Während Kurt Drechsel also mit einer spektakulären Aufholjagd glänzte, zeigte Eckhard Schröder über das gesamte Turnier hinweg eine andere, aber mindestens genauso wertvolle Qualität: Konstanz auf hohem Niveau. 👏🃏

Eckhard spielte von Beginn an ruhig, stabil und souverän. Ohne große Ausreißer, ohne Einbruch, ohne unnötige Risiken hielt er sich von Anfang an in den Qualifikationsplätzen. Mit einem starken Gesamtschnitt von 887 Punkten pro Serie zeigte er eindrucksvoll, wie wichtig Erfahrung, Ruhe und Beständigkeit bei einer solchen Meisterschaft sind. 🎯

Wo andere schwankten, blieb Eckhard Schröder verlässlich. Wo andere einbrachen, blieb er fokussiert. Genau diese abgeklärte und konstante Leistung brachte ihm am Ende völlig verdient die Qualifikation zur Deutschen Einzelmeisterschaft ein. Eine starke Vorstellung und ein weiterer Beleg dafür, dass die Vier Wenzel nicht nur Kämpfer, sondern auch absolut erfahrene Turnierspieler in ihren Reihen haben. 🏅

Dass sich gleich zwei Spieler unseres Vereins für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren konnten, ist ein Riesenerfolg für unsere Gemeinschaft. Darauf können wir als Verein mit Fug und Recht stolz sein. Denn hinter solchen Erfolgen stehen nicht nur gute Karten und starke Serien, sondern auch viele Jahre Vereinstreue, Leidenschaft für den Skatsport und der gemeinsame Geist, der unsere Vier Wenzel ausmacht. 💚♠️🍀

Wir gratulieren Kurt Drechsel und Eckhard Schröder ganz herzlich zu dieser überragenden Leistung und wünschen beiden schon jetzt für die Deutsche Einzelmeisterschaft ein gutes Blatt, starke Nerven und maximale Erfolge! 🍀🃏🔥

Vier Wenzel steht zusammen — in guten Serien, in schweren Momenten und auf dem Weg bis zur Deutschen Meisterschaft! 💚🖤🤍🏆

2. Bundesliga in Bad Hersfeld: Mittelmäßige Ergebnisse bei Mannschaft 1 und 2

Großer Kampf,  geringe Ausbeute

Am vergangenen Wochenende (11./12.4.2026) ging es dieses Jahr zum ersten Mal nach Bad Hersfeld, dem zentralen Austragungsort der 2. Bundesliga Staffel Süd. Die übliche Anreise am Freitag und die gemeinsame Abendgestaltung sollten beide Mannschaften auf die Ziele der kommenden 6 Serien einstimmen. Mannschaft 1 wollte nach dem 6:3 am ersten Spieltag ihre Aufstiegsambitionen untermauern und Mannschaft 2 wollte nach dem dürftigen 2:7 raus aus dem Abstiegskeller. Wirft man einen Blick auf die Tabelle nach Spieltag 3 sieht man allerdings leider, so richtig aufgegangen ist der Plan bei beiden Mannschaften nicht. Wir haben zwar insgesamt recht konzentriert gespielt und phasenweise gute Leistungen gezeigt, aber in den entscheidenden Momenten das Quäntchen Glück nicht auf unserer Seite gehabt. So steht am Ende für die erste Mannschaft ein 10:8 und für die zweite Mannschaft ein 8:10 zu Buche. In der Tabelle bedeutet das für Mannschaft 1 mit 16: 11 Wertungspunkten den aktuellen 5. Platz und bereits 3 Punkte Rückstand auf den Zweitplatzierten Nürnberg. Mannschaft 2 liegt momentan mit 10:17 Wertungspunkten auf Abstiegsplatz 14, ist aber punktgleich mit dem ersten Nichtabstiegsplatz.

Ausblick für den finalen Doppelspieltag im Juni

Die Ziele sind klar: Mannschaft 1 will am 4. Spieltag angreifen und punkten, punkten, punkten, um möglichst doch noch eine Chance zu bekommen, am 5. Spieltag um den Aufstieg mitspielen zu können. Für die zweite Mannschaft wird es darum gehen, die für den Klassenerhalt nötigen 10-11 Punkte an den beiden verbliebenen Spieltagen zu holen. Wichtig ist, einen kühlen Kopf zu bewahren und in den wichtigen Momenten die Chancen sowohl im Gegenspiel als auch im Alleinspiel zu nutzen. Alles ist noch drin, jetzt müssen Punkte her. Also Daumen drücken, Augen zu und durch.

Funfacts und Kuriositäten vom Wochenende

  • Ein Spieler verliert sich Grand Hand Schneider angesagt selbst. Er hat in HH 3 große Buben, Ass 10 D 9 8 7 und eine blanke Lusche. Die Gegner eröffnen mit König Ass auf die blanke Lusche und haben 15 Augen. MH bringt den König von der 6er Länge des Alleinspielers. Dieser legt die 10 und HH kann auf 31 stechen. Taucht er allerdings auf den König, kann HH maximal ein Ass auf 30 wimmeln und der Alleinspieler hat danach Rest. Dumm gelaufen.
  • Die Masse an Schiedsrichterentscheidungen war rekordverdächtig. Gefühlt hörte man mindestens einmal pro Serie irgendjemanden nach einem Schiedsrichter rufen. Auch an unseren Tischen war der Schiri mindestens 3 Mal. Vielleicht brauchen wir in Zukunft einen VAR …? ;-D
  • André Richter sorgt mit der Roten Laterne im Einzel für die Restbeleuchtung in der Liga 😉

Starker Kampfgeist, großer Zusammenhalt und wichtige Punkte – unsere Dritte überzeugt in Chemnitz! 🃏🔥💪

Der 2. Spieltag der Landesliga Staffel 9 – Ost Sachsen war eigentlich als unser Heimspieltag vorgesehen. Doch manchmal zeigt sich gerade dann, was einen Verein wirklich ausmacht: Zusammenhalt, Flexibilität und der Wille, immer eine Lösung zu finden. Da unser Vereinslokal diesmal keine Räume zur Verfügung stellen konnte, mussten wir kurzfristig einen Ausweichspielort organisieren. Fündig wurden wir schließlich im Sächsischen Bierhof Chemnitz. Dafür an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Ute Gipser und ihren Mann 🤝🍻

Schon die erste Serie hatte alles, was den Skatsport so besonders macht: Rückschläge, Kampf, Nervenstärke und am Ende einen furiosen Umschwung. Der Start verlief alles andere als gut. Nach dem ersten Drittel lagen wir mit Negativpunkten sogar auf dem letzten Platz der Gruppe. Besonders unglücklich lief es für Marcel Hofmeyer, bei dem an diesem Tag zunächst gar nichts zusammenlief. So musste er bereits im 17. Spiel beim Stand von 1:1 ausgewechselt werden.

Doch was dann folgte, war ein echter Beweis für den Charakter dieser Mannschaft 💥🃏
Statt die Köpfe hängen zu lassen, begann unsere Dritte eine beeindruckende Aufholjagd. Bereits bis zum Ende des zweiten Drittels kämpften wir uns zurück und schoben uns auf Platz 1 der Gruppe. Mit einem souveränen Schlussspurt krönten wir diese starke Serie schließlich mit 3:0 Wertungspunkten und einem Vorsprung von mehr als 1.000 Spielpunkten. Eine echte Ansage! 🚀

Besonders stark präsentierte sich wiedermal Peter Köhler, der mit 1.464 Punkten bei 14:1 Spielen eine absolute Top-Serie an den Tisch zauberte 👏🔥 Ebenfalls bärenstark: Eckhard Schröder mit 1.210 Punkten sowie Frank Mühlberg, der ebenfalls die Marke von 1.000 Punkten knackte 💪
Ben Werner übernahm nach der Auswechslung von Marcel Hofmeyer und brachte die zunächst schwierige Serie noch mit 924 Punkten ordentlich und mannschaftsdienlich zu Ende. Genau solche Momente zeigen, was Teamgeist wirklich bedeutet 🤍🖤

Auch in der zweiten Serie lief zunächst längst nicht alles rund. Wieder war der Start holprig, wieder mussten wir uns erst in die Serie hineinbeißen. Diesmal erwischte es Frank Mühlberg, der überhaupt nicht in seinen Rhythmus fand und deshalb im 18. Spiel beim Stand von 3:3 ausgewechselt wurde.

Doch auch diesmal zeigte unsere Mannschaft, dass sie nicht bereit ist, sich kampflos geschlagen zu geben ⚔️🃏
Ein ganz wichtiger Wendepunkt war ein Grand Ouvert mit vier Spitzen von Ben Werner, mit dem der Anschluss schnell wiederhergestellt werden konnte. Während die Skatrunde Vier Luschen Lichtenstein I bereits mit fast 1.000 Spielpunkten Vorsprung enteilt war, lagen wir selbst zwischenzeitlich nur auf Platz 4. Im letzten Block war also klar: Jetzt hilft nur noch Mut. Jetzt hilft nur noch freies, offensives Aufspielen. Und genau das tat unsere Mannschaft auf Kommando.

Mit großem Kampfgeist, der nötigen Risikobereitschaft und echtem Vertrauen ineinander arbeiteten wir uns noch auf Platz 2 vor und sicherten uns damit weitere 2 Wertungspunkte 🙌🔥

Am Ende steht ein Spieltag mit 5:1 Wertungspunkten – und damit weit mehr als nur ein gutes Ergebnis. Es war ein Spieltag, der gezeigt hat, was in dieser Mannschaft steckt: Ehrgeiz, Geduld, Mut, taktisches Gespür und vor allem echter Zusammenhalt ❤️🃏

Nach dem zweiten Spieltag stehen wir nun auf Tabellenplatz 4 von 15 und sind unserem selbst gesteckten Ziel wieder ein gutes Stück näher gekommen 📈
Noch wichtiger aber ist etwas anderes: Mit jedem gemeinsamen Spieltag wächst diese neu gegründete Mannschaft enger zusammen. Man spürt immer deutlicher, dass hier etwas entsteht. Ein Team, das füreinander kämpft, sich gegenseitig trägt und auch in schwierigen Phasen nie aufgibt.

Genau dieser Spirit macht Hoffnung auf die kommenden Aufgaben.
Oder anders gesagt: Diese Mannschaft lebt. Diese Mannschaft wächst. Und diese Mannschaft hat noch einiges vor. 💪🖤🤍🃏